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Gebühren

In Deutschland richten sich die Anwaltsgebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Im Folgenden erhalten Sie allgemeine Informationen zur Gebührenhöhe. Scheuen Sie sich jedoch nicht, gebührenfrei einen Kostenvoranschlag per E-Mail, Kontaktformular oder telefonisch anzufordern. Gerne berate ich Sie auch über Möglichkeiten der staatlichen Kostenübernahme (PKH, Beratungshilfe siehe unten).

1. Gebühren im Sozialrecht

Im Sozialrecht fallen sogenannte Betragsrahmengebühren an, wenn Sie in der Sozialversicherung versichert oder Leistungsempfänger sind, im übrigen richten die Gebühren sich ebenfalls nach dem Gegenstandswert. Wie weit der Rahmen im Einzelfall ausgeschöpft wird, richtet sich nach dem Aufwand.

Die Gebührenspanne der Betragsrahmengebühren liegt bei einer reinen Beratungstätigkeit zwischen 10 EUR und 260 EUR (alle Angaben verstehen sich zuzüglich MwST und Auslagen). Die Prüfung der Erfolgsaussicht einer Klage kann ebenfalls zwischen 10 EUR und 260 EUR kosten. Soll darüber ein Gutachten erstellt werden, beträgt die Gebühr zwischen 40 EUR und 400 EUR. Die rechtliche Vertretung im Verwaltungsverfahren kostet zwischen 40 EUR und 520 EUR, im Sozialgerichtsverfahren zwischen 40 und 460 EUR.

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AKTUELL: Offene Hartz IV Beratungen an jedem Mittwoch jeweils von 10.30- 14.00 Uhr,
Kostenbeitrag 10 EUR (Voranmeldung per Email)

Für eine sonstige E-MAIL- oder persönliche ERSTBERATUNG im Sozialrecht berechne ich 10 – 120 EUR je Bereich,  nach Schwierigkeit und Umfang (ausgenommen Rentenberechnungen)

2. Gebühren im Familienrecht

Im Familienrecht sowie in allen anderen zivilrechtlichen Angelegenheiten leitet sich die Höhe der Gebühr tabellarisch von dem Gegenstands-, bzw. Streitwert ab. Bei Verfahren, die sich auf die Zahlung eines bestimmte Betrages richten, ist der Gegenstandswert gleich dem geforderten Betrag. In Verfahren, in denen es nicht um Geldzahlungen geht, muss der Gegenstandswert bestimmt werden. In Unterhalts-Verfahren die auf zukünftige Zahlungen gerichtet sind, beträgt der Streitwert den geforderten Unterhalt für 12 Monate. Geht es um eine Umgangs- oder Sorgerechtsregelung, so beträgt der Streitwert in der Regel pauschal 3.000 EUR. Von dem so ermittelten Gegenstandswert leitet sich, der Gebührentabelle folgend, die Höhe der Gebühren ab.

3. Beratungshilfe und PKH

Rechtssuchende, die nach ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht in der Lage sind, die für eine Beratung oder Vertretung notwendigen Mittel selbst aufzubringen, können Beratungshilfe bei dem zuständigen Amtsgericht beantragen. Mit dem dort ausgestellten Beratungsschein + 10 EUR Selbstbeteiligung erhalten Sie eine fundierte Rechtsberatung in dieser Kanzlei.

Für eine etwaige Prozessführung kann Prozesskostenhilfe (PKH) beantragt werden, wenn die Partei die Mittel nicht aufbringen kann und Erfolgsaussicht besteht. Die Prozesskostenhilfe umfasst die Gerichtskosten und die Kosten des eigenen Anwalts.

4. Internetberatung und Kostenvoranschlag

Um Ihnen den Zugang zu einer fundierten Beratung zu erleichtern, biete ich eine sogenannte Internetberatung an. Eine solche Beratung können Sie in Anspruch nehmen, wenn Ihnen eine schriftliche Auskunft weiterhilft. Auf Anfrage erhalten Sie zunächst einen Kostenvoranschlag, den Sie per Email anfordern können. Notwendig für die Kostenberechnung ist jedoch bereits eine möglichst umfassende Schilderung der Angelegenheit – Vertraulichkeit ist selbstverständlich. Auch für die Internetberatung kann ein Beratungsschein + 10 EUR eingesetzt werden. In der Regel fällt für die Internetberatung ohne Beratungshilfeschein eine Gebühr zwischen 40 EUR bis 150 EUR je nach Aufwand an.

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